projekt

// THEMEN

// Soziale Nachhaltigkeit // Bildung // Wissenstransfer // Innovation // Social Entrepreneurship

// PROJEKTE

// Zahnräder Netzwerk
// Meta-Universität
// TT30 des Club of Rome
// Ämter
// Olmun

// ZAHNRÄDER NETZWERK

Das Zahnräder Netzwerk ist eine Organisation von Muslimen für die Gesellschaft. In meiner Masterarbeit beschäftigte ich mich mit Netzwerken und Wissenstransferprozessen. Dabei betrachtete ich auch die Situation der Muslime in Deutschland. So entstand ursprünglich die Idee für  eine Organisation, die Netzwerken und Wissenstransfer unter Muslimen fördern könnte, indem sie als eine Art enabling & encouraging Plattform dient.

Das erste Treffen mit Gleichgesinnten fand im März 2010 mit Kübra Gümüsay und Ayse Kurt in Oxford statt. Abdulkadir Topal und Adnan Softic kamen im April und Ilhaam El-Qasem sowie Kawthar El-Qasem im Mai dazu. Das Kernteam stand und entwickelte in kürzester Zeit das Zahnräder Netzwerk zu einer Plattform, durch die sich Muslime, welche die Gesellschaft mitgestalten möchten, austauschen, voneinander lernen und Wissen transferieren können.

Zur ersten Konferenz im September 2010 kamen über 100 TeilnehmerInnen zusammen. Sie wurden aus einer Vielzahl von Bewerbungen ausgewählt und hatten die Möglichkeit ihre Ideen und Konzepte zu präsentieren. Basisdemokratisch wählten die TeilnehmerInnen die Vorträge, die sie hören wollten. Sie tauschten sich rege aus und zeigten hohen Einsatz, um Wissenstransfer zu betreiben und ihre innovativen Ideen und Visionen in die Gesellschaft zu bringen. Die besten Projekte erhielten neben Human- und Sozialkapital auch Finanzkapital. Experten hielten darüber hinaus Vorträge zu Projektmanagement und Finanzierungsmöglichkeiten.

An Zahnräder wirken mittlerweile über 50 Personen mit. Es ist inzwischen matrixartig organisiert. Funktionale Gruppen wir Finanzen, Kommunikation, Presse und IT unterstützen Arbeitsgruppen wie die Konferenz 2011 und die lokalen Netzwerktreffen genannt „ZahnräderX“. Weitere Projekte wie ein Zahnräder Think Tank  sind bereits in Planung.

// META-UNIVERSITÄT

Zusammen mit einem Stipendiaten der SDW und einer gemeinsamen Freundin aus Harvard und Cambridge habe ich das Exist-Gründerstipendium des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gewonnen. Wir wollen Bildung öffnen und das, was wir in Oxford und Cambridge genießen durften, mehr Menschen zugänglich machen. Unser Projekt, für das wir das Stipendium mit einem Gesamtwert von 100.000 Euro gewonnen hatten, war eine Art Meta-Online Universität. Während der Planungsphase haben wir uns entschieden, die Förderung nicht in Anspruch zu nehmen und zunächst auf anderen Wegen an unserer Vision zu arbeiten.

Ich bin weiterhin davon überzeugt, dass es in 10 bis 20 Jahren mehrere Universitäten mit jeweils über einer Million StudentInnen geben wird – aufgrund der Möglichkeit, viele Menschen zu erreichen, qualitative hochwertiges wie auch sehr spezielles Wissen anzubieten, Flexibilität zu schaffen, Skalenerträge zu ermöglichen und kostengünstig Wissen zu überarbeiten und bausteinartig zusammenzufügen. Der Mensch im 21. Jahrhundert wird kontinuierlich lernen (müssen). Er braucht keinen Universitätslebensabschnitt sondern lebenslange Bildungsabos.  Ich wünsche mir, dass jeder gute Bildung erwerben kann und sich hierbei Bildung so flexibel ist, dass es den Bedürfnissen der Person zeitlich, örtlich wie auch inhaltlich zu einem großen Teil angepasst wird. Das ist kein Substitut zu einem tiefgreifenden Studium, es dient als komplementär.

//  TT30 DES CLUB OF ROME

Mitglieder des Think Tank 30 Deutschland sind Menschen mit vielfältigen wissenschaftlichen Hintergründen und beruflichen Tätigkeitsfeldern in der Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Entwicklungshilfe, Kunst und Kultur. Dies ermöglicht eine facettenreiche Beobachtung der derzeitigen Gesellschaft und ihrer Problemlagen. Der Think Tank ist somit ein nationales Forum, das interdisziplinär und interkulturell ausgerichtet ist.

Zurzeit arbeite ich mit zwei Kollegen an einer Publikation zu den sieben antiken und christlichen Tugenden Mäßigung, Weisheit, Mut, Gerechtigkeit, Liebe, Glaube, Hoffnung – ich werde u.a. das Kapitel über Weisheit und hierbei über nachhaltige Bildung schreiben. Das Kapitel ist in drei Teile untergliedert. Zunächst wird die Frage gestellt, wer lernen darf? Wie gerecht ist der Bildungszugang wie auch Bildungsweg. Danach widme ich mich dem Thema, was gelernt wird und wie vielfältig Bildung ist, sein könnte und sein sollte. Als drittes stellt sich die Frage, wie wir lernen. Nachdem wir uns den drei Fragen nach dem, wer, was und wie vorgenommen haben, schließt das Kapitel mit einem Rück- und Ausblick.

// ÄMTER – BILDUNGSPOLITIK.

An der University of Warwick wurde ich zum Part-Time Officer und Senate Representative gewählt. Der Senat ist das höchste akademische Gremium und wird vom Vice-Chancellor geleitet. Ebenso war ich Repräsentant im Staff-Student Liaison Komitee der VWL-Fakultät, Mitglied im Akademischen Komitee, als Social Studies Faculty Councillor im Studierendenparlament und als NUS National Conference Delegate im nationalen Parlament tätig.

// OLMUN

Während meiner Oberstufenzeit war ich Mitorganisator der Oldenburg Model United Nations (OLMUN) u.a. als Deputy Secretary General und President of the General Assembly. Die OLMUN ist eine jährlich stattfindende Simulation der Vereinten Nationen mit über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Sie wird ausschließlich von Schülerinnen und Schülern organisiert – und ist damit die größte ihrer Art. Von 2005 bis 2010 war ich Mitglied im Aufsichtsrat der OLMUN. 2004 war ich darüber hinaus als Leiter der 25-köpfigen JGW-Delegation in New York bei der NMUN. Außerdem war ich Komiteeleiter in Konferenzen in Berlin, Leiden, Oxford und Paris.